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Zur Vorbereitung der BegattungskästchenAn der Schwelle des neuen Zuchtjahres ist es nicht verkehrt sich bereits jetzt gedanklich auf die Saison vorzubereiten. Auf Züchtertagungen hört man von den Belegstellenleitern immer wieder Klagen hinsichtlich der Erstellung der Begattungseinheiten, da hierdurch die Ergebnisse mit beinflußt werden.Auch hier muss man mit der gleichen Sorgfalt vorgehen wie bei der Aufzucht der Weiseln. Mein Begattungskästchen ist das Mini-Plus Magazin in Ausführung original, also mit ¼ Dadantwaben und auch mit ½ Dadantwaben. Für die ½ Dadantwaben wurde eine Zarge oben eingekürzt und unter eine Normalzarge geleimt. Somit kann ich 2 Stück½ Dadant Magazine problemlos zu einer Überwinterungseinheit zusammenstellen. Von den einfachen Mini -Plus werden mindestens 4 oder besser 5-6 Magazine zum Überwinterungsmagazin zusammengestellt . Die Überwinterung im Mini -Plus ist für mich das Startkapital für die Begattungseinheiten im nächsten Jahr. Ab März wird die Entwicklung der Völkchen kontrolliert und wenn nötig zügig erweitert, denn Schwarmstimmung darf hier nicht auftreten. Gegen Ende Mai werden Bienen für die Begattungseinheiten benötigt . Alle weiteren Arbeiten erfordern einen Zeitplan. Ausgehend vom Datum der Beschickung der Belegstelle werden alle Arbeiten in einem kleinen Zeitplan festgelegt. Bei mir sollen die Weiseln mindest 4 Tage alt sein bevor die Aufstellung erfolgt. (also langsam beginnen brünstig zu werden) Nennen wir diesen Tag der Aufstellung X ,so müssen X - 6 die schlupfreifen Zellen verschult werden. Das Umlarven erfolgt daher am Tag X - 16. Beispiel für 2006:27.Mai Eröffnung Lautenthal23.Mai Schlupf 21.Mai Verschulen 11. Mai Umlarven Die Vorbereitung der Mini zu Verschulung:
Bildung der Einheiten für die Belegstelle:Dieses geschieht am Tag des Verschulens frühesten am Abend zuvor .
Hinweis : Das Unhängen der Waben soll vorsichtig erfolgen das möglichst wenig (besser keine) Bienen abfliegen. Diese Einheiten verbleiben unmittelbar am Ort. Eventuell vorhandene Altbienen sind bis zum Schlupf der Jungweisel an den ehemaligen Ort ( zur alten Weisel ) zurückgeflogen. Dann erfolgt nur eine Schlupfkontrolle in dem die Zellen kontrolliert und entfernt werden. Die Weisel will und muss ich nicht sehen. Die Transportsicherung erfolgt dann durch Spanngurt und Klebeband über das Flugloch. Die Zarge steht so auf dem Boden, dass die Waben im sogenannten Kaltbau stehen. Nach 14 tätigem Aufenthalt auf der Belegstelle sehe ich dann in den nächsten Tagen nach ob frische Brut vorhanden ist. Wenn ja wird eine Mittelwand gegeben und sofort wieder geschlossen. Die von Bruder Adam in seinem Artikel über " Das Zusetzen von Königinnen" gegebenen Hinweise,sollten unbedingt beachtet werden.
Viel Erfolg in der neuen Saison
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